Podcastfolge 2

Folge 2 – Kunst aus dem Fleisch der Erde

9. September 2025 00:28:45
Cover zu Folge 2 – Kunst aus dem Fleisch der Erde

Kunst aus dem Fleisch der Erde

Kunst aus dem Fleisch der Erde ist ein Titel, der gut zu Sabine Hennels Arbeit passt. In dieser Folge geht es um Steine, die nicht einfach Material bleiben, sondern zu Bildern, Mustern und kleinen Erzählungen werden. Kiesel bekommen bei ihr eine neue Ordnung, ohne ihre Herkunft zu verlieren.

Im Gespräch erzählt Sabine Hennel, wer sie geprägt hat und wie aus Fundstücken Kunst wird. Dabei geht es nicht nur um Technik. Es geht auch um Geduld, um den Blick für Formen und um die Frage, wann ein Werk seinen richtigen Platz gefunden hat. Solche Prozesse lassen sich schwer beschleunigen. Sie brauchen Aufmerksamkeit, Ruhe und manchmal den Mut, einem unscheinbaren Detail zu vertrauen.

Gerade diese Arbeit zeigt, wie viel Entscheidung in scheinbar einfachen Formen steckt. Jeder Stein bringt Farbe, Gewicht und Geschichte mit. Erst im Zusammenspiel entsteht ein Bild, das klar wirkt, obwohl es aus vielen einzelnen Fundstücken besteht. Das macht die Folge auch für Menschen spannend, die Kunst sonst eher aus der Entfernung betrachten.

Kunst aus dem Fleisch der Erde beschreibt deshalb auch eine Haltung. Wer mit Naturmaterial arbeitet, nimmt ernst, was schon da ist. Das passt zu einer künstlerischen Arbeit, die nicht laut auftreten muss, um Wirkung zu entfalten. Der Blick wandert von Stein zu Stein, von Entscheidung zu Entscheidung, bis aus vielen kleinen Teilen ein klares Ganzes entsteht.

Wir sprechen auch darüber, was Menschen in Workshops mitnehmen und warum künstlerisches Arbeiten oft mehr auslöst als ein fertiges Ergebnis. Informationen zum beruflichen Umfeld bildender Künstlerinnen und Künstler bündelt unter anderem der BBK Bundesverband.

Kunst aus dem Fleisch der Erde wird so zu einer Folge über Kreativität, Handwerk und die stillen Momente, in denen es plötzlich klickt. Ein Blick hinter die Leinwand, nah an Prozess und Haltung.

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