Mehr Ärmel hoch als Ellenbogen

Pragmatisch, christlich-sozial, nah an den Menschen!

Wer ich bin:

Ich bin Christian Troidl, Jahrgang 1978, Familienvater von drei Kindern, Berufsoffizier im Sanitätsdienst der Bundeswehr und engagiert in Politik und Ehrenamt.
Mit meiner Familie lebe ich hier in Osterhofen. Hier erfahren Sie, was mich geprägt hat und was mich antreibt.

Ich bin aufgewachsen zwischen Verlust und Verantwortung.

Ich bin der älteste von drei Söhnen. Auf meine beiden Brüder bin ich sehr stolz. Wir sind sehr unterschiedlich, aber uns verbindet etwas Entscheidendes. Wir haben unseren Weg gemacht, trotz mancher Hürde. Früh habe ich gelernt, dass Herkunft wichtig ist, aber nicht alles entscheidet. Was zählt, sind Menschen, die an einen glauben, und der eigene Wille, etwas aus dem eigenen Leben zu machen.

Mein Vater starb mit 33 Jahren. Wir sind behütet aufgewachsen, aber gewiss nicht unter einfachen Bedingungen. Einen großen Teil meiner Kindheit habe ich in der Metzgerei meiner Großeltern verbracht. Rückblickend war das eine harte, aber prägende Zeit. Mein Großvater hat mir Disziplin, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein beigebracht. Meine Großmutter war eine warmherzige, starke Frau, bei der Arbeit und Zuwendung keine Gegensätze waren. Meine Mutter hat sich mit ganzer Kraft um uns drei Söhne gekümmert. Diesen Menschen verdanke ich sehr viel. Ohne sie gäbe es meinen Lebensweg so nicht.

Mein schulischer Weg war kein gerader Aufzug nach oben. Er führte über Grundschule, Hauptschule und Wirtschaftsschule und anschließend, wie von meinem Großvater gefordert, in eine handwerkliche Ausbildung. Mein Abitur habe ich später während meiner Fachausbildung bei der Bundeswehr nachgeholt. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig solide Arbeit, Teamgeist im Betrieb und Respekt vor praktischen Berufen sind. Bildung hat für mich seitdem zwei Seiten. Schulabschlüsse sind wichtig, aber ohne eigenen Willen und innere Motivation bleiben sie leer. Umgekehrt kann man mit Fleiß, Ausdauer und Unterstützung sehr viel erreichen, auch wenn der Start nicht glänzend wirkt.

Aus Pflicht ist Schritt für Schritt Berufung geworden.

Mit der Gesellenprüfung war mein Weg nicht zu Ende. Es folgte die Wehrdienstzeit und damit der Beginn einer neuen, sehr prägenden Lebensphase. Zum ersten Mal ein anderes Bundesland, zum ersten Mal nicht jeden Abend zuhause. Das neue Zuhause waren Kameradinnen und Kameraden und Vorgesetzte. Was ich damals noch nicht ahnte. Ich würde diesen Dienst an unserem Land nicht so schnell wieder verlassen.

Auf den Grundwehrdienst folgte die Verpflichtung als Soldat auf Zeit. Lehrgänge, viele Tage und Nächte im Gelände, erste Einsätze im Ausland. Ich habe unsere Heimat aus einer völlig neuen Perspektive kennengelernt und sehr bewusst erlebt, wie die Menschen in Bayern zur Bundeswehr stehen. Häufig habe ich Wertschätzung und offene Gespräche erlebt. Dieser Rückhalt ist keine Selbstverständlichkeit und motiviert mich bis heute.

Mit den Jahren kamen Verantwortung und Qualifikationen hinzu. Unteroffizierlehrgänge, die Fachausbildung zum Rettungssanitäter und der weitere Weg in den Sanitätsdienst haben mich fachlich und menschlich geprägt. Nach dem Feldwebellehrgang an der Alma Mater des Sanitätsdienstes, der Sanitätsakademie der Bundeswehr, ging es nicht zurück in die vertraute Heimat, sondern zunächst in das Allgäu. Anschließend kehrte ich als Portepeeunteroffizier im Dienstgrad Hauptfeldwebel nach Niederbayern zurück und führte dort den Zug Rettungszentrum leicht. Von dort wechselte ich nach Niedersachsen, um die Fachausbildung zum Betriebswirt zu absolvieren. Es folgte der Offizierlehrgang an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München.

Die Grundausbildung legt den Felsen für das ganze Haus.

In einer späteren Verwendung war ich als Zugführer in der allgemeinen Grundausbildung eingesetzt. Ich habe Rekrutinnen und Rekruten ausgebildet und durfte erleben, wie aus sehr jungen Menschen verlässliche Kameradinnen und Kameraden werden. Diese erste Phase prägt enorm. In der Grundausbildung legen wir den Felsen, auf dem später das Haus der soldatischen Laufbahn gebaut wird. Wenn dieser Felsen nicht trägt, nutzt das schönste Haus nichts. Diese Verantwortung spürt man jeden Tag. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich diese jungen Menschen entwickeln, wie sie Haltung, Verantwortung und Kameradschaft lernen und daran wachsen.

Nach der Zeit in der Grundausbildung wechselte ich in die einsatzvorbereitende Ausbildung. Dort habe ich Soldatinnen und Soldaten auf anspruchsvolle Verwendungen und Einsätze vorbereitet. Anschließend übernahm ich Aufgaben als Stabsabteilungsleiter und Personaloffizier. Diese Zeit war fachlich fordernd und für mich persönlich richtungsweisend. Ich habe dort begriffen, was mich in der Führung wirklich antreibt. Ich möchte Menschen entwickeln, nicht nur steuern. Ich möchte sie führen und leiten, nicht über sie bestimmen. Ich möchte mit Menschen sprechen, nicht ihre Namen auf Listen verschieben. Menschenführung bedeutet für mich, Menschen so zu stärken, dass sie mehr können, als sie selbst von sich erwartet hätten, und ihnen Orientierung zu geben, ohne ihnen die eigene Verantwortung abzunehmen.

In der Offizierausbildung gestalte ich die Zukunft unseres Sanitätsdienstes mit.

Aus dieser Erfahrung heraus folgte ein weiterer wichtiger Schritt. Ich kehrte nach München zurück und durfte als Hörsaalleiter Offizierinnen und Offiziere des Sanitätsdienstes ausbilden. Zunächst in meiner eigenen Laufbahn, später über die Zeit für alle Offizierlaufbahnen des Sanitätsdienstes. Kurzzeitig durfte ich die Ausbildungsinspektion auch führen. In dieser Phase habe ich gelernt, wie wichtig loyale Kameradinnen und Kameraden sind. Wahre Freunde erkennt man, wenn es einem nicht gut geht. Einige Namen verbinde ich mit aufrichtiger Dankbarkeit.

Nach den Jahren in der direkten Ausbildung wechselte ich in einen Bereich, in dem Ausbildung inhaltlich vorbereitet wird. Dort habe ich an Konzeptpapieren mitgearbeitet, die die Grundlage für gute Ausbildung schaffen. Es ist anspruchsvoll und wichtig, diese Grundlagen gründlich zu durchdenken, damit Ausbilderinnen und Ausbilder im Alltag gute und praxisnahe Ausbildung leisten können. In dieser Zeit ist mir noch bewusster geworden, wie viel Qualität und Engagement in der sanitätsdienstlichen Ausbildung steckt, oft unter herausfordernden Rahmenbedingungen.

Heute arbeite ich in einem Referat, das sich um Grundsatzangelegenheiten der Ausbildung im Sanitätsdienst kümmert. Bevor ein Konzeptpapier entsteht, braucht es klare Linien, verlässliche Entscheidungen und einen Rahmen, in dem Ausbildung überhaupt geplant werden kann. Dazu gehören Grundsatzfragen, Weichenstellungen und manchmal auch die Aufgabe, geduldig Überzeugungsarbeit zu leisten. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass unsere Ausbildung dauerhaft gut, wirksam und verantwortbar bleibt. Dass ich hier mitarbeiten darf, erfüllt mich mit Stolz. Es geht um die Zukunft unseres Sanitätsdienstes, um die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten und um die Menschen, denen sie im Einsatz helfen.

Seit 2010 bin ich verheiratet. Meine Frau und ich haben drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Wir leben bewusst in unserer Wahlheimat Osterhofen. Familie ist für mich kein privater Randaspekt, sondern der Ausgangspunkt meines Denkens und Handelns. Sie erinnert mich jeden Tag daran, worum es im Kern geht. Es geht um Sicherheit, Verlässlichkeit und um gute Perspektiven für die nächste Generation. Viele meiner Entscheidungen messe ich daran, ob ich sie meinen eigenen Kindern glaubwürdig erklären könnte. Dieser Blick von zuhause erdet mich und ist für mich der stärkste Antrieb, Verantwortung zu übernehmen.

All das tue ich auch mit einem klaren Blick nach vorne. Ich bin Familienvater, Bayer aus Überzeugung und Offizier im Sanitätsdienst unseres Landes. Ich glaube fest daran, dass Bildung Türen öffnet. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Türen nur aufgehen, wenn man bereit ist anzuklopfen, dranzubleiben und auch Umwege zu akzeptieren. Mein Lebensweg soll ein Beispiel dafür sein, dass man viel erreichen kann, wenn man die Menschen an seiner Seite ernst nimmt, konsequent an sich arbeitet und nicht vergisst, wo man herkommt.

Für die Chancen, die mir mein Beruf und unsere Gesellschaft gegeben haben, bin ich dankbar. Diese Dankbarkeit ist für mich Verpflichtung. Für meine Kinder, für unsere Heimat in Bayern und für alle, für wirklich alle Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland leben und leben wollen.

Ich engagiere mich derzeit unter anderem als:

• Vorstandsmitglied der Montessori-Schule Vilshofen

• Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragter des CSU-Ortsverbands Osterhofen und Kandidat für den Stadtrat und Kreistag zur Kommunalwahl am 8. März 2026

• Schütze in der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft

• Mitglied im Krieger- und Soldatenverein, Mitglied FF Waldthurn (meine Heimatfeuerwehr), Ehemaliger Kommandant FF Perkam, Mitglied Kolpingsfamilie Waldthurn und FSV Waldthurn (die Verbundenheit zur Heimat ist mir sehr wichtig!)

• Stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender am Comenius Gymnasium Deggendorf und Mitglied des Fördervereins

Mein Kompass sind die christlich-sozialen Werte, bayerische Traditionen und der Einsatz für ein gutes Miteinander.

👉 Und warum das alles?

Weil unsere Kinder unsere Zukunft sind. Ich will ihnen eine Stadt hinterlassen, die Zukunft bietet.

👉 Meine Haltung

Ich bekenne mich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Politische Extreme – egal ob von rechts oder links – haben bei mir keinen Platz.

Politik muss Brücken bauen, keine Gräben reißen.

👉 Welche Ideen ich für Osterhofen habe?

Christian Troidl

Haltung zeigen. Heimat gestalten.

 Mein Antrieb: Menschen mit Perspektive geben – für eine starke Gesellschaft, die Sicherheit, Heimat und Zukunft verbindet.